Der Kodex der Hüterinnen l Sophie Fawn l Fantasy l Einzelband l 277 Seiten l Kaufen *Werbung

Klappentext
Amela wurde als Hüterin geboren und ist als solche zu einem Leben auf der Flucht verdammt. Als Keras ihr begegnet, genügt eine Berührung von ihr, um in ihm die Stärke der Jäger zu wecken. Sofort erkennt er, was sie ist, und will Rache üben. Rache für den Fluch, den die Hüterinnen den Jägern auferlegt haben. Rache für den Tod seiner Mutter. Doch was ist geboten, wenn man sich in den Feind verliebt? Folgt man den Regeln und vertraut auf seine Familie? Oder stellt man sich gegen sie?

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Der Jäger hätte dem Leben der Hüterin hier und jetzt ein Ende setzen können, aber das war nicht genug. Er durfte ihr Leben nicht nutzlose verstreichen lassen. Seine Rache war ihr gewiss und dennoch wollte er mehr von ihr. zum nächsten Vollmond würde er ihr das schlagende Herz entreißen.

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Das Buch Der Kodex der Hüterinnen habe ich Rahmen des Lesewinters 2018 gekauft und gelesen. Mich hatte direkt der Klappentext angesprochen. Er klingt genau nach meinem Geschmack und wirklich spannend. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Er ist sehr flüssig und meist fesselnd. Ich konnte mich durch ihn gut in die Geschichte hineinversetzen und mir alles gut vorstellen. 

Es gibt zwei große Handlungsstränge. Im ersten durfte ich Amela begleiten. Amela ist eine Heilerin und gleichzeitig Hüterin. Zweiteres stellt eine sehr große Gefahr für sie dar, da sie ihre Bestimmung mit ihrem Leben bezahlen kann. Was dies aber genau heißt, müsst ihr selbst im Buch nachlesen. Ich kann euch aber so viel sagen, dass ich Amela sehr gerne begleitet habe. Denn sie ist eine sympathische Frau, mit viel Ehrgeiz und Charme. Im zweiten Handlungsstrang habe ich Keras, einen Jäger, begleitet. Er hat Amela auf dem Gewissen und möchte sie am liebsten Tod sehen, um ein anderes Leben zu retten. Auch Keras mochte ich sehr gerne. Vor allem seine Entwicklung im Verlauf der Geschichte hat mich fasziniert. Am Ende des Buches habe ich ihn fast nicht wiedererkannt und seine Art sehr zu schätzen gelernt. 

Mir hat die Idee gut gefallen. Bisher habe ich nichts ähnliches gelesen und war fasziniert, welche Ideen und Gedanken die Autorin in ihre Geschichte hat fließen lassen. Gerade die Idee der Verkörperung der Hüterin und des Jägers hat mir gut gefallen. Bereits der Einstieg hat mir gefallen, denn sie wirft den Leser nicht direkt in die Geschichte, sondern lässt ihnen Zeit, sich zurecht zu finden. Dies finde ich sehr gelungen. Ebenso war der Einstieg interessant zu lesen. Spannungsmäßig gab es einiges und die Spannung konnte die meiste Zeit auf einem guten Niveau gehalten werden. Es gab nur wenige Stellen, an denen ich mir etwas mehr Spannung gewünscht hätte. Dies waren meist Stellen, an denen die Charaktere viel erzählt haben. Die meiste Spannung entstand vor allem durch die vielen Wendungen. Aber auch dadurch, dass ich zwar beide Charaktere begleitet habe und deren Gedanken lesen konnte, sie aber gegenseitig nicht wussten, was sie denken und wie sie handeln werden. So blieb es spannend, wann die Bombe platzen wird. 

Zum Ende hin spitzen sich die Ereignisse zu. Es passiert ziemlich viel und ich wurde noch einmal gefesselt. Ebenso ist es rund und schließt die Geschichte gut ab.

Mein Fazit
Bis auf wenige Spannungsschwächen hat mir die Geschichte gut gefallen. Ich durfte tolle Charaktere begleiten und eine Geschichte mit einer neuen, spannenden Idee lesen. Ich kann euch die Geschichte empfehlen.  

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